Studienauftrag im Konkurrenzverfahren, 2024 | Dreiklang ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit

 

Das Projekt möchte ein Ort für alle am Berg sein, eine Art Dörfli mit Platz - im Inneren ein «Open House» zum Verweilen für Dorfbewohner, Gäste und Skifahrende. Als Holzbau konzipiert und so viel wie möglich von der alten Bausubstanz der alten Bergstation erhaltend, ist es ökonomisch und ökologisch so nachhaltig, wie ein Bau auf dieser Höhe sein kann.

Die zwei Baukörper erinnern mit ihren Giebeldächern und Holzfassaden an traditionelle Dorfarchitektur, sind jedoch in ihrer Gestaltung sehr modern. Die Hotellerie im Inneren verfolgt ein junges, preisbewusstes Konzept, das sich an Familien und Gruppen orientiert. Wie für alle Nutzungen des „Open House“ gilt hier: Das Angebot ist eine bereichernde Ergänzung und keine Konkurrenz zu bestehenden Betrieben.

Im zweiten Haus befinden sich Wohnnutzungen in den Obergeschossen - sie helfen, das Projekt querzufinanzieren. Um auch in späten Planungsphasen noch spontan den Wohnungs- und Zimmermix an sich ändernde Nachfragen anpassen zu können, sind beide Hausgrundrisse modular aufgebaut.

In seiner Bauart ist das Projekt ökologisch und ökonomisch nachhaltig und macht aus möglichst wenig möglichst viel. Die Gebäude sind Holzbauten auf einer Bodenplatte aus Beton. Der Innenausbau ist einfach und günstig gehalten. Das unterirdische Bauvolumen entspricht fast genau dem Bestandbau, es fällt kein zusätzlicher Aushub an. Fernwärme aus dem See und, optional, eine Photovoltaikanlage an der Fassade reduzieren Betriebskosten und CO 2- Emissionen.

 

 

Auftraggeber: Anonym

Bruttofläche: 5760 m2

Bilder: Philip Loskant Arch.